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English? Yes we can!

English? Yes we can!

 

Arbeitgeber erwarten, dass Bewerber „gutes“ Englisch sprechen - vor allem die Fachbegriffe müssen sitzen. In den meisten Unternehmen sind Englischkenntnisse so selbstverständlich wie Autofahren.

Wer die Weltsprache nicht beherrscht, landet höchstens auf dem Beifahrersitz. Beim Konsumgüterkonzern Henkel in Düsseldorf ist Englisch neben Deutsch die Konzernsprache. Für die Mitarbeiter heißt dies: Emails auf Englisch, Telefonate auf Englisch, Telefonate auf Englisch. Wenn ein Teilnehmer im Meeting kein Deutsch spricht, wird das Teammeeting eben auf Englisch abgehalten. Auch Unternehmen wie Siemens, Daimler oder Tui setzt auf Englisch als Unternehmenssprache – die Lingua franca.

Englisch – so heißt der Geheimcode für Top-Posten in der Arbeitswelt. Wer das Steuer in der Hand behalten will, muss die Weltsprache beherrschen.

Viele Deutsche Konzernchefs, die Unternehmen im Ausland leiten besitzen exzellente Sprachkenntnisse. „In English, please“ heißt es besonders für Akademiker. Je höher der angestrebte Posten im Unternehmen, desto besser muss der Kandidat Englisch sprechen, das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest.

„Gutes“ Englisch wird stets erwartet, für Jobs in der oberen Etage sollten die Bewerber „sehr gut,“ „verhandlungssicher“ oder „exzellent“ sprechen. 
Vor allem Fachwörter sind gefragt, Small Talk reicht meist nicht mehr aus.
Nicht nur für Juristen sind englische Fachvokabeln im Joballtag wichtig, auch Betriebswirte, Ingenieure und Mediziner sollten die Fachwörter beherrschen, betont Jürgen Hesse, einer der bekanntesten Sachbuchautoren Deutschlands.

„In der Betriebswirtschaft und im Ingenieurwesen ist ein großer Teil der Fachliteratur auf Englisch. Für Mediziner ist es wichtig, da sie in Großbritannien und Skandinavien heiß umworben sind. Hier ist Englisch die entscheidende Sprache“, sagt der Experte im Interview mit dem Handelsblatt.

Doch wird die Weltsprache auch in Zukunft den Globus regieren?

Der Sprachwissenschaftler Joachim Grzega, an der Katholischen Universität Eichstätt, meint:  „Niemand von uns wird erleben, dass Englisch keine Bedeutung als Weltsprache mehr haben wird“. Hierfür sei neben der nach wie vor wichtigen Rolle der USA vor allem das Bevölkerungswachstum in Indien verantwortlich. Das Land werde nach demografischen Hochrechnungen in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts der bevölkerungsreichste Staat der Welt sein, so Grzega.  „Indien wird die Rolle des Englischen sichern.“


30.03.09

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